Karin Leukefeld 11.08.2009 / Ausland

Einigung in Libanon behagt Israel nicht

Regierungsbildung in Beirut nahe / Ehud Barak droht für Konfliktfall mit harter Reaktion

Während sich gut zwei Monate nach den Parlamentswahlen in Libanon die Bildung einer Regierung abzeichnet, haben israelische Regierungsvertreter dem nördlichen Nachbarn erneut mit Krieg gedroht.

Libanon stehe kurz vor der Bildung einer Regierung der nationalen Einheit, erklärte Parlamentspräsident Nabi Berri vor wenigen Tagen in Beirut. Der Block »14. März« mit dem künftigen Ministerpräsidenten Saad Hariri – dem Sohn des 2005 ermordeten früheren Premierminsiters – habe sich mit der oppositionellen schiitischen Hisbollah geeinigt, in einer gemeinsamen Regierung zu arbeiten. Unklar sei noch, welche Ministerämter von der Hisbollah und anderen Vertretern der Opposition übernommen werden. Klar sei dagegen, dass der »14. März« selbst 15 Minister und die anderen Parteien 10 Kabinettsmitglieder stellen sollten. Weitere fünf Minister werde Staatspräsident Michel Sulaiman direkt ernennen. Grundlage der Entscheidung ist die Doha-Vereinbarung, auf die sich Libanons rivalisierende Lager im vergangenen Jahr geeinigt hatten.

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