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Foto: ND/Burkhard Lange
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(ND). Sie war eine Tochter aus großbürgerlichem Hause, er der Sohn eines Theologen. Wie wurden sie zu Kundschaftern des KGB? Wann und wo trafen Ruth Werner, alias Sonja, und Klaus Fuchs erstmals zusammen und wie kam die Atombombe zu den Russen? Das wollten ND-Leser gestern im ND-Club aus berufenem Munde erfahren. Eberhard Panitz hat einen dokumentarischen Spionagethriller verfasst: »Geheimtreff Banbury« (Edition Ost, 319 S., br., 14,90 Euro). Der Schriftsteller berichtete im Gespräch mit dem ehemaligen »Bücherminister« der DDR, Klaus Höpcke, über seine Recherchen und seine letzten Begegnungen mit Ruth Werner, die eigentlich Ursula Kuczynski hieß, im Zweiten Weltkrieg mit dem Top-Spion Richard Sorge gearbeitet hatte und bis zu ihrem Tod im Jahr 2000 stolz darauf war, das Ihre geleistet zu haben, um einen Dritten Weltkrieg zu verhindern, wie Panitz zu erzählen wusste.
Aktuelle Ausgabe: 23.05.2012
Räumliche Hördiagramme Neue Installationen von Singuhr im Wasserspeicher in Prenzlauer Berg
Ein paar Küsse auf den Giftzahn Haarsträubende Tests für »Das Topfmodell« im prime time theater
Berlin befindet sich im Wandel. Die damit einhergehenden Veränderungen sehen die einen als unvermeidliche und positive Stadtentwicklung. Andere verstehen diesen Prozess als Bedrohung. Investoren, die vom Berliner Charme profitieren möchten, werten ganze Viertel auf: Die Mieten steigen, Clubs werden rausgeklagt und am Ende steht eine ausgetauschte Mieterschaft.
Preis: 60,00 €
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