London/Tegucigalpa (AFP/ND). Amnesty International hat den Putschisten in Honduras Verletzungen der Menschenrechte vorgeworfen. Zeugenaussagen von Betroffenen belegten Fälle »willkürlicher Massenfestnahmen« und »Misshandlungen von Demonstranten«, sagte die wissenschaftliche Mitarbeiterin der in London ansässigen Menschenrechtsorganisation, Esther Major. Festnahmen und Misshandlungen seien zur Bestrafung und zur Abschreckung eingesetzt worden, um die Proteste gegen die Machtübernahme durch die Putschisten am 28. Juni zu unterdrücken. Bei Befragungen hätten die Gewaltopfer, darunter Studenten, detailliert beschrieben, wie sie nach ihren Festnahmen im Anschluss an eine Demonstration am 30. Juli in der Hauptstadt Tegucigalpa von Polizisten mit Schlagstöcken misshandelt worden seien, sagte Major.
Aktuelle Ausgabe: 23.05.2012
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