Helmut Lorscheid 25.08.2009 / Inland

Wem gehört das World Conference Center?

Streit um Besitzverhältnisse gefährdet den Weiterbau in Bonn

Bis 1999 war Bonn als Bundeshauptstadt Sitz von Parlament und Bundesregierung. Nach deren Umzug nach Berlin ging die Stadt nicht ihrer Rolle als Standort von Ministerien verlustig, nahm aber zusätzlich mehrere Organisationen und Institutionen auf. Ein nicht immer reibungsloser Vorgang.

Die Bundesstadt Bonn beherbergt außer einigen tausend Ministerialbeamten seit einigen Jahren auch mehre der UNO-Sekretariate, die ihren Sitz im ehemaligen Abgeordnetenhochhaus, dem »Langen Eugen« haben. Der ehemalige Plenarsaal des Bundestages wird von der UNO gerne als Konferenzort genutzt. Er wurde an die »World Conference Center Bonn« GmbH langfristig vermietet. Für dieses World Conference Center entsteht derzeit vor dem früheren Plenarsaal ein großes Konferenzhotel mit Parkhaus und weiteren Nebengebäuden. Bauherr ist die für diesen Zweck gegründete UN Congress Center Bonn GmbH (UNCC). Dieses Bauprojekt steckt voller Überraschungen. Der zunächst von den Bonnern als »Glücksfall« gefeierte Großinvestor, die US-amerikanisch/koreanische Firma SMI Hyundai Corporation brachte statt der zugesagten 40 Millionen Euro lediglich zehn Millionen ein.

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