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Der dreifache Ski-Olympiasieger und siebenmalige Weltmeister Toni Sailer ist tot. Der Österreicher starb am Montag in einem Innsbrucker Krankenhaus an Kehlkopfkrebs. Sailer, der den Spitznamen »der Schwarze Blitz aus Kitz« trug, wurde 73 Jahre alt.
»Er hat für den Sport wahnsinnig viel bedeutet, war Idol, Kamerad und Freund zugleich. Am Ende war es eine Erlösung«, sagte die zweimalige Olympiasiegerin Rosi Mittermaier. Österreichs Ski-Helden Franz Klammer (»Er war ein Riesenidol«) und Karl Schranz (»Ein Vorbild für viele Generationen«) waren sich einig: Der Sport hat einen der ganz Großen verloren.
Geschichte schrieb Sailer bei den Olympischen Winterspielen 1956 in Cortina d'Ampezzo (Foto: dpa), als der damals erst 20-Jährige als erster Sportler alle alpinen Ski-Wettbewerbe gewann. Insgesamt siegte er in rund 170 Rennen. Nach seiner Karriere stand Sailer in vielen Filmen vor der Kamera, war 20 Jahre lang Rennleiter des berühmten Hahnenkammrennens in seiner Heimatstadt Kitzbühel und arbeitete als Technischer Direktor des Ski-Weltverbandes FIS. In Österreich wurde Sailer zum »Jahrhundert-Sportler« gewählt. SID/ND
Aktuelle Ausgabe: 23.05.2012
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