Harald Neuber 01.09.2009 / Ausland

Keinen Cent für die Putschisten

Berlin, Brüssel und Washington frieren nach dem Staatsstreich Hilfen für Honduras ein

Die Putschregierung in Honduras ist inzwischen fast zwei Monate an der Macht. Ihr größtes Problem: Viele Geber haben ihre finanziellen Hilfen auf Eis gelegt.

Auch gut zwei Monate nach dem Umsturz in Honduras hat die das Putschregime die Isolation nicht überwinden können. Stattdessen prüft die US-Regierung die Verschärfung der Visa-Bestimmungen für Reisende aus dem mittelamerikanischen Land. In Europa wandten sich am Freitag die Kopenhagen-Initiative für Mittelamerika und das kirchliche Bündnis APRODEV, zwei entwicklungspolitische Zusammenschlüsse, an die schwedische EU-Ratspräsidentschaft. Auf der heutigen Sitzung der Lateinamerika-Arbeitsgruppe (COLAT) sollten die Verhandlungen über ein Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Zentralamerika gestoppt werden, heißt es in dem zweitseitigen Brief. Auch dürfe Brüssel etwaige Wahlen unter dem Putschregime nicht anerkennen.

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