Sprungmarken: Inhalt, Navigation.
Suchen auf neues-deutschland.de:

Erweiterte Suche

Von Christoph Nitz 04.09.2009 / Berlin / Brandenburg

Auf Zukunftssuche

Programm der »all2gethernow« wurde vorgestellt

Ein Booklet in der aktuellen Ausgabe des »tip« präsentiert seit Mittwoch die Veranstaltungsreihe all2gethernow (a2n), »das Musikereignis zum Mitmachen«. Die Absage der Popkomm wurde zum Gründungsimpuls für eine neue Plattform der Debatte über Musik, Kreativität und Kultur. Vom 16. bis zum 18. September komme es nun darauf an, »diese Plattform zu nutzen und Zeichen zu setzen«, so die Initiatoren in ihrem Vorwort.

»The future of music is now« – mit diesem Ziel vor Augen engagierten sich in den Wochen nach der Branchenmesseabsage Unterstützer aus verschiedensten Szenen, um mit der a2n ein Signal für die kränkelnde Musikbranche zu geben. Man möchte, statt »Branchenvertreter-Exklusivität« zu praktizieren, zugänglich, partizipativ und offen sein. Themen sollen etwa eine mögliche »Kulturflatrate« oder neue Finanzierungsmodelle und Veränderungen des Urheberrechts sein, die den neuen Konsumentengewohnheiten in Zeiten des Web 2.0 Rechnung tragen könnten.

Die a2n startet mit einem zweitägigen camp in der Münze Berlin, bei dem in Sichtweite des Roten Rathauses in offenen Strukturen und Workshops Lösungsansätze für die Fragen der Musikwirtschaft gesucht werden sollen. Das camp soll auch der Vernetzung der verschiedenen Akteure dienen und mache gar dazu anstiften, »Projekte zu schmieden.«

Am 18. September findet im Radialsystem V eine kuratierte Konferenz statt, zu der sich Sprecher aus dem In- und Ausland angesagt haben, so etwa Gerd Leonhard, der vom »Wall Street Journal« als einer der führenden »Medienfuturisten« bezeichnet wurde. Die Ergebnisse des camps sollen zusammengefasst präsentiert werden.

Jeder kann bei der cloud mitmachen. Wer Konzerte, Partys oder Exkursionen anbieten möchte – in der a2n-Wolke ist für alle Platz, die beim Start dieser neuen Plattform mitmachen wollen. Ebenfalls zum ersten Mal am Start sind die Berlin Music Days »BerMuDa« – ein elektronisches Musikfestival. Die Popkomm sei tot, resümiert Bloggerin Jana Herwig, »und keiner trauert.«

Tickets kosten von 8 bis 50 Euro – es kann zwischen Abend-, Tages- und Konferenzkarten sowie einem Komplettpaket gewählt werden. Programm unter www.a-2-n.de

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Kommentare zu diesem Artikel

Kommentar schreiben (Login erforderlich)
Sprungmarken: Seitenanfang, Navigation.

Ihre Meinung zu diesem Artikel

Berliner Stadtentwicklung?!

Berlin befindet sich im Wandel. Die damit einhergehenden Veränderungen sehen die einen als unvermeidliche und positive Stadtentwicklung. Andere verstehen diesen Prozess als Bedrohung. Investoren, die vom Berliner Charme profitieren möchten, werten ganze Viertel auf: Die Mieten steigen, Clubs werden rausgeklagt und am Ende steht eine ausgetauschte Mieterschaft.

Alle Dossiers

Frisch gebloggt
24.05.2012 | Katja Eichholz, David König und Olaf Präger

Änderungen in der nd-Community

Alle Blogs

Facebook
Twitter

Zum Shop

Sie sind gefragt

Velothon 2012

nd stellt eine Mannschaft zusammen
Kristina Schröder Bildungsabo

Um Mithilfe wird gebeten

Bundesministerin Kristina Schröder warnt vor dem linksextremen »nd«. Lesen Sie selbst!
Sprungmarken: Seitenanfang, Navigation.
Sprungmarken: Seitenanfang, Navigation.

Werbung:

Werbung:

Sprungmarken: Seitenanfang.