Hermannus Pfeiffer, Hamburg 10.09.2009 / Wirtschaft und Umwelt

EU soll Schiffbau retten

Beschäftigte demonstrieren für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze

Mehrere tausend Beschäftigte der norddeutschen Werften und ihrer Zulieferer gehen heute und am Freitag für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze auf die Straße. In zahlreichen Städten entlang der Küste haben die Gewerkschaft IG Metall und viele Betriebsräte Kundgebungen und andere Aktionen geplant.

Die Weltwirtschaftskrise hat den Schiffbau besonders hart getroffen. Mit dem Versiegen der globalen Handelsströme verfielen die Charterraten, die für Schiffsraum gezahlt werden, seit dem Sommer 2008 von durchschnittlich 40 000 Dollar pro Tag auf unter 5000 Dollar. In der Folge stornierten viele Reeder weltweit ihre Schiffsbauaufträge. Auch in Deutschland brachen die Aufträge ein: Wurden im Jahr 2007 noch 70 Neubauten bei deutschen Werften bestellt, waren es in diesem Jahr bis Juli nur noch nur noch 9.

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