Baustelle des E.on-Kohlekraftwerks in Datteln
Foto: dpa
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Berlin (epd/ND). Über 50 Wirtschaftswissenschaftler haben sich gegen den Neubau von Kohlekraftwerken ausgesprochen. Neue Kohlekraftwerke gefährdeten nicht nur das Erreichen der notwendigen Klimaziele, sondern könnten sich auch als wirtschaftliche Fehlinvestition erweisen, heißt es in der vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme.
Unterzeichnet haben unter anderem Wirtschaftsprofessoren der Universitäten Lüneburg, Augsburg, Mainz, Kassel, Oldenburg, Nürnberg, Bamberg und Halle-Wittenberg. Darüber hinaus sind der Bremer Umweltsenator Reinhard Loske (Grüne) und der Vorsitzende des Weltrates Erneuerbare Energien, Hermann Scheer (SPD), unter den Unterstützern.
»Vor allem die Unsicherheit über zukünftige Brennstoff- und CO2-Preise machen die Wirtschaftlichkeitsrechnung zu einem Lotteriespiel«, erklärte der Vorsitzende des Berliner Klimaschutzrates, Hans-Joachim Ziesing. Heute gebaute Kohlekraftwerke könnten sich später als Investitionsruinen erweisen, wenn Einnahmen nicht hoch genug seien oder ein Kraftwerk aus klimapolitischen Gründen frühzeitig außer Betrieb gehen müsse, hieß es.
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