Deutsche Bahn kauft sich reines Gewissen

Staatskonzern spendet nach langem Streit 150 000 Euro an den »Zug der Erinnerung«

Mit einer Spende von 150 000 Euro ist der Streit um den »Zug der Erinnerung«, der der Kinderdeportationen während des Zweiten Weltkrieges gedenkt, endgültig beigelegt. Wie die Zwangsarbeiter-Stiftung am Dienstag in Berlin mitteilte, erhält die entsprechende Bürgerinitiative diesen Betrag aus einer Spende der Deutschen Bahn von 175 000 Euro.

Berlin (ND-Lambeck/Agenturen). Der Verein »Zug der Erinnerung«, der mit einem rollenden Museum an KZ-Transporte im Dritten Reich erinnert, erhält 150 000 Euro aus einer Spende der Deutschen Bahn. Das teilte die Zwangsarbeiterstiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« am Dienstag in Berlin mit, die die Spende an den »Zug der Erinnerung« weiterleiten soll. Zwischen Bahn und Ausstellungsmachern war es immer wieder zu Streitigkeiten gekommen, weil der Konzern dem Verein Strecken- und Bahnhofnutzungsgebühren berechnete. Wenn der Zug dann die jeweiligen DB-Bahnhöfe erreicht hatte, wurde er »gezielt von der Öffentlichkeit« abgeschirmt, wie der Trägerverein im April dieses Jahres beklagte.

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