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29.09.2009

Versteckte Schweinerei

Vegetarierbund plädiert für Lebensmittel-Label

Viele Nahrungsmittel enthalten nicht deklarierte tierische Stoffe.

Brezel, Käse, Obstsäfte oder Süßigkeiten – in vielen Lebensmitteln stecken oft Anteile oder Spuren von Schlachttieren, ohne dass es leicht erkennbar auf der Verpackung steht. Momentan ist die Produktbezeichnung »vegetarisch« rechtlich nicht genau definiert. »Rein theoretisch kann man bislang auch eine Mettwurst vegetarisch nennen«, beklagt Sebastian Zösch vom Vegetarierbund Deutschland.

Zur Herstellung von Brezeln verwenden einige Bäcker Schweineschmalz, viele Käsesorten werden noch mit Lab aus Kälbermägen produziert. In Süßigkeiten wie Gummibärchen, Marshmallows oder Schokoküssen findet sich Gelatine – ein Geliermittel aus Tierhäuten, -knochen und -knorpel. Gelatine kommt auch bei der Filtrierung von Fruchtsäften sowie für die Ummantelung von Arzneien zum Einsatz.

Zösch wirbt für das europäische »V-Label«, ein grünes V auf gelbem Kreis, durch das der Verbraucher auf einen Blick erkennen kann, ob ein Produkt vegetarisch ist. Vergeben wird es von Vegetarierorganisationen. Konzerne wie Nestlé und McDonald's hätten bereits Interesse am V-Label bekundet, erklärt Zösch. In Deutschland gibt es inzwischen fünf bis sechs Millionen Vegetarier, schätzt der Vegetarierbund Deutschland. Man könne zudem davon ausgehen, dass zehn Prozent der Vegetarier vegan leben, also keinerlei tierische Produkte wie Butter, Milch und Eier konsumieren. epd/ND

www.vebu.de/v-label

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