Uwe Kalbe 29.09.2009 / Inland

Münte hält sich noch, sein Mythos nicht

Personalvorschlag in den nächsten Wochen

Einen Tag nach der Bundestagswahl kämpfte die SPD am Montag mit einem schweren politischen Kater. Die Führung bemüht sich, die verunsicherte Partei zusammenzuhalten, indem sie Brüche zu vermeiden sucht. Andere fordern genau diese. Es könne nicht weitergehen wie bisher.

Plötzlich wissen alle, wie es geht. Führende Sozialdemokraten zeigen sich vor Fernsehkameras überzeugt, dass jetzt ein Prozess des Umdenkens beginnen müsse. Der Markenkern der Sozialdemokratie müsse jetzt herausgearbeitet werden, andere sprechen von einem neuen Kernverständnis der Sozialdemokratie. Worin dieses besteht, scheint nicht so einfach zu sein. Und für Franz Müntefering, den Parteichef ist dies offenbar gar nicht die Hauptfrage. Als er am Montagnachmittag vor die Presse in Berlin trat, wiederholte er die Analysen, die die SPD nach jeder ihrer verlorenen Wahlen der letzten Jahre wiederholt hat: Die SPD ist getroffen, aber nicht auf den Knien. Mit dem Parteiprogramm, mit dem Wahlprogramm, dem Deutschlandplan Frank-Walter Steinmeiers verfüge man über alle nötigen Mittel. Diese Papiere würden nun für die Arbeit der Fraktion in der Opposition aufbereitet, um handlungsfähig zu bleiben.

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