Potsdam: Die Große Koalition wäre Rot-Rot

SPD will zuerst mit Linkspartei reden / In Schleswig-Holstein auch eine Jamaika-Regierung möglich

In Brandenburg lädt die SPD nach der Landtagswahl zu Sondierungsgesprächen, in Schleswig-Holstein soll es eine Regierung ohne Beteiligung der SPD geben.

Potsdam/Kiel (ND/dpa). »Ich bin froh, dass es mich gibt«, sagt Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) auf die Frage, wie stark seine Person zum SPD-Erfolg bei der Landtagswahl am Sonntag beigetragen hat. Mit der Strategie, voll auf den beliebten Regierungschef zu setzen, konnten die Sozialdemokraten mit 33 Prozent ein weiteres Mal die Landtagswahl gewinnen. Wie lange vorher angekündigt, möchte Platzeck nun eine Regierungsbeteiligung sowohl mit der CDU (20 Prozent) als auch mit der LINKEN (27 Prozent) ausloten, wobei er sich zuerst mit den Sozialisten treffen will. Schon seit 1999 sind beide Varianten immer möglich gewesen. Am Ende stand aber bisher jedes Mal eine Koalition mit der CDU. Laut Platzeck soll die Regierung spätestens Mitte November stehen. Linksfraktionschefin Kerstin Kaiser bot der SPD ein »positives rot-rotes Projekt« an. Eine solche Regierung sollte dann »eine starke Stimme von links in der Bundespolitik« sein.

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