Jürgen Amendt 07.10.2009 /

Nicht von dieser Welt

Der Abstieg der Parteien: Das Volk verachtet seine Repräsentanten

Der Berufspolitiker Helmut Schmidt meinte einmal sinngemäß, wer Visionen habe, solle zum Arzt gehen und nicht in die Politik. Oliver Snelinski hat Visionen und will trotzdem Politik machen. Bei der jüngsten Wahl zum Deutschen Bundestag kandidierte er als einer von insgesamt 167 parteiunabhängigen Einzelbewerbern. Der Lehramtsstudent hat eine Vision des Parlamentarismus der Zukunft, und die sieht grob skizziert so aus: Über die Zweitstimme, bislang entscheidend für die Zusammensetzung eines Parlaments, bestimmen die Parteien nur noch zur Hälfte die Sitzverteilung, die zweite Hälfte setzt sich aus den Direktkandidaten der Wahlkreise zusammen.

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