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18.11.2009

CO2-Ausstoß nahm 2008 weiter zu

Rekordniveau von 7,8 Milliarden Tonnen

Paris (AFP/ND). Die Belastung der Erdatmosphäre mit Kohlendioxid ist im vergangenen Jahr auf ein Rekordniveau gestiegen. Die Emissionen hätten sich um nochmals zwei Prozent auf 8,7 Milliarden Tonnen erhöht, berichteten Klimaforscher des »Global Carbon Project« (GCP) in der Fachzeitschrift »Nature Geoscience« am Dienstag. Grund für den weiteren Anstieg seien der steigende Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) durch Schwellenländer wie China. Ein großer Teil entstehe dabei jedoch durch die Herstellung und den Export von Gütern, die von den reichen Nationen gekauft würden.

Die weltweiten Emissionen hätten im vergangenen Jahr 29 Prozent höher gelegen als im Jahr 2000 und 41 Prozent höher als 1990, dem Referenzjahr des UN-Kyoto-Protokolls, erklärte das Global Carbon Project, dem über 30 Klimaexperten angehören. Die Luftverschmutzung bewege sich innerhalb der Szenarien mit dem höchsten CO2-Ausstoß, die durch den Weltklimarat IPCC erstellt worden seien. Nach dem sogenannten A1F1-Szenario des IPCC wird die Erdtemperatur bis 2100 um vier Grad steigen, was Überflutungen, Trockenheiten, Hungerkatastrophen, die Vernichtung von Arten und die Vertreibung vieler Menschen zur Folge haben werde.

Schwellen- und Entwicklungsländer seien seit 2005 die größten CO2-Emissionäre, hieß es. Ein Viertel ihres Ausstoßes sei Folge des Handels mit den westlichen Industrienationen. In China seien zwischen 2002 und 2005 die Hälfte der Emissionen durch Exportwirtschaft entstanden.

Besonders stark nimmt laut den Experten die Belastung der Erdatmosphäre durch die Verbrennung von Kohle zu. Sie habe 2008 für 40 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen gestanden, Öl dagegen nur noch für 36 Prozent. Die Kapazität von Wäldern und Ozeanen, einen Großteil des CO2 aufzunehmen, halte derweil mit der wachsenden Verschmutzung nicht mehr Schritt, so die Forscher.

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