Wenn Schlussstriche zur Mode werden ...braucht es linken Journalismus
Deshalb jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
18.11.2009
Tagesglosse

Unten links

Jene Botschaft, die Faust wohl hörte, zu der ihm aber der Glaube fehlte, kam – so wollte es Goethe – von den Engeln. Worum es in der Botschaft ging, tut hier nichts zur Sache. Uns geht es vielmehr um die Engel, denen die Deutschen heute weit mehr vertrauen, als es Faust seinerzeit tat. Bei einer Umfrage bekundeten immerhin zwei Drittel, an sogenannte Schutzengel zu glauben. Das ist insofern verblüffend, als diese Wesen bislang weder bei Anne Will noch bei »Wetten dass ...?« aufgetreten sind. Dagegen sieht man Wesen wie Rainer Brüderle und Guido Westerwelle jeden Tag im Fernsehen und hört auch ihre Botschaft. Nämlich die von den gravierenden Steuersenkungen. Trotzdem glauben nur 26 Prozent der Bundesbürger daran. Erstaunlich wenig, wenn man in Betracht zieht, dass mehr als doppelt so viele Menschen hierzulande an Wunder glauben. Was wiederum kein Wunder ist seit Katja Ebsteins Diktum, Wunder gebe es immer wieder. Und wer wüsste das besser als die FDP! ibo

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken