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Oliver Händler
19.11.2009
Einwurf

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Vergriffen

Seit Monaten übt Dressur-Olympiasiegerin Isabell Werth Kritik am deutschen Reit-Verband FN, der sie nicht genug unterstützt hätte, als herauskam, dass ihr Pferd verbotene Medikamente im Blut hatte. Stets erklärt sie, es sei ein Fehler des Arztes gewesen. Das hatte ich schon beim ersten Mal verstanden, trotzdem handelte die FN richtig, denn die Ausrede – ob wahr oder nicht – hat man schon oft gehört.

Werth wurde nur ein halbes Jahr gesperrt. Das ist ihr immer noch zuviel. Der Selbstmord von Robert Enke habe ihr vor Augen geführt, dass sie die schwierigste Phase ihrer Laufbahn durchlebt hätte, sagte sie gestern einer Zeitung. Sie habe zwar keine Depressionen und sei nicht suizidgefährdet, so Werth, aber es sei ihr schon kalt den Rücken heruntergelaufen.

Mir auch! Da hat sich Werth mächtig vergriffen. Sich dieser Tage mit Enke zu vergleichen, steht Menschen wie dem Fußballer Josip Simunich zu, der gestern erstmals von seinen Depressionen berichtete. Der Mann hat Mut. Ich hoffe, dass ihm dieser Schritt helfen wird. Und dass Isabell Werth endlich Ruhe gibt.

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