Hans-Dieter Schütt 25.11.2009 /

Verwunderungen

Rainer Malkowsi: »Die Gedichte«

Wenn einem bekannt sei, dass einer erblindete, so Georg Lichtenberg, dann sehe man es diesem Menschen auch von hinten an. Rainer Malkowski litt an einer schweren Augenkrankheit, die ihn über lange Zeit und bitternah an den Rand der Finsternis trieb. Dies wissend, wittern wir bei diesem betörend gutartigen Dichter von früh an eine besondere Sehschärfe, eine geradezu zitternde Fühligkeit für die Brechungen, Flüchtigkeiten und Verzauberungskräfte des Lichts, ebenso für die Kraft der Schatten, die aus allen Seelen und Dingen hervornebeln.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: