Hendrik Lasch, Leipzig 25.11.2009 / Inland
Hochschulrektorenkonferenz

Ohne Stimme am Kompetenzloch

Konferenz war von Protest begleitet – Studierende fordern mehr Selbstverwaltung / Die protestierenden Studenten wollen die Rektoren nicht mehr allein sprechen lassen

Heute stellt die Hochschulrektorenkonferenz noch einmal Ergebnisse ihrer Leipziger Beratungen vor. Dort erntete das Gremium gestern Proteste von Studenten, die der HRK nicht länger die Deutungshoheit über die Lage der Universitäten überlassen wollen.

Für Bewegung hatten die Studenten schon gesorgt, bevor ihre Demonstration gestern um 13 Uhr in Leipzig überhaupt begonnen hatte. Rektoren und Vertreter von 256 deutschen Hochschulen, die zur zweitägigen Versammlung der Hochschulrektorenkonferenz in die Stadt gekommen waren, mussten umziehen: Der geplante Tagungsort, das Rektorat der Uni Leipzig, war besetzt worden; die HRK musste in das städtische Neue Rathaus ausweichen. Dort gab es am Nachmittag eine kurzfristig anberaumte Pressekonferenz zu Ergebnissen der Tagung; ursprünglich sollten diese erst heute in Berlin mitgeteilt werden. Und sogar die Tagesordnung wurde in Auszügen veröffentlicht.

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