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Ironisch gegen Barbarei

Der mexikanische Schriftsteller José Emilio Pacheco hat den Cervantes-Literaturpreis erhalten. Die spanische Kulturministerin Ángeles González-Sinde gab die Entscheidung der Jury am Montag in Madrid bekannt. Der 70-jährige Pacheco gilt vor allem wegen seiner ironischen Lyrik und Essays als einer der bedeutendsten mexikanischen Gegenwartsautoren. Der mit 125 000 Euro dotierte Preis ist die wichtigste literarische Auszeichnung der spanischsprachigen Welt.

Pacheco hält das Schreiben von Gedichten für »eine Art, Widerstand gegen die Barbarei«. Ins Deutsche übersetzt sind von ihm »Rückkehr zu Sisyphos«, »Kämpfe in der Wüste«, »Der Tod in der Ferne« sowie »Nachtzirkus«. Der Cervantes-Preis wird vom spanischen Kulturministerium im jährlichen Wechsel an spanische und lateinamerikanische Autoren vergeben. epd

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24.05.2012 | Katja Eichholz, David König und Olaf Präger

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