Krieg, Waffenlieferungen, Ausbeutung Fluchthelfer sind nicht das Problem.
Linker Journalismus gegen (geistige) Brandstifter.
Jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
Von Mark Wolter
04.12.2009
Kommentiert

Gewalt ohne Ticket

Die Politik geht zum Angriff über und will die Gewalt bei Fußballspielen ins Abseits drängen. Die Taktik gaben die Innenminister von Bund und Ländern gestern bei ihrer Konferenz in Bremen vor: eine Identitätskontrolle beim Kauf von Eintrittskarten. Dieses System habe schon vor drei Jahren bei der Fußball-WM im eigenen Land Störenfriede und Ärger erfolgreich von den Stadien ferngehalten.

Ja, die WM war ein Erfolg. Das Sicherheitssystem mit personalisierten Tickets war aber keiner. Dass der ins Stadion pilgernde Karteninhaber auch der auf dem integrierten Chip gespeicherte Käufer war, wurde damals an den Eingängen kaum kontrolliert und ließe sich auch künftig selbst mit größtem Verwaltungsaufwand nur schwer überwachen.

Gewaltbereite Fußballanhänger lassen sich auf diese Weise genauso wenig von den Stadien fernhalten wie mit der einfachen Maßnahme, bei Problempartien gar keine Karten an Gästefans mehr zu verkaufen. Krawalle und Ausschreitungen haben sich längst auf die Straße verlagert. Hooligans verschiedener Lager verabreden sich vor oder nach dem Spiel, um sich gegenseitig zu attackieren – oder gemeinsam die Polizei. Die Gewalt rund um den Fußball braucht schon lange keine Eintrittskarte mehr. Und auch kein Stadion als Austragungsort.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken