Benjamin Beutler 22.12.2009 / Ausland

Streit um Boliviens Wahlrecht

Opposition fürchtet Stärkung der Partei von Präsident Morales auch in den Regionen

Auf Einladung der erstarkten Linksregierung trafen sich jetzt die Regionalpräfekten und die Bürgermeister der Kommunen, um in der Hauptstadt La Paz über ein neues Übergangswahlrecht zu verhandeln. Es soll bei den anstehenden Regional- und Kommunalwahlen gelten, die ersten, seit im Januar 2009 die neue Verfassung angenommen wurde.

»Die Wahlen müssen so oder so stattfinden, damit im April neun Präfekten, neun Regionalparlamente sowie die Bürgermeister und ihre Räte bestimmt werden können«, betonte Vizepräsident Álvaro García Linera von der Regierungspartei »Bewegung zum Sozialismus« (MAS). Er ahnt einen neuen Konflikt mit den oppositionell regierten Tiefland-Regionen. Die »Neugründung Boliviens« per Verfassung sieht eine administrativ-territoriale Neuordnung des Andenlandes mit mehr Dezentralisierung und Machtteilung vor.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: