Weil er die Übertragung der traditionellen Weihnachtsansprache von Königin Elizabeth II. abgebrochen und als »langweilig« kritisiert hatte, ist ein britischer Radiomoderator von seinem Sender gefeuert worden. Die vollständige Übertragung der Weihnachtsansprache sei ein Regiefehler gewesen und er habe nach einem Weg gesucht, aus der Situation herauszukommen, rechtfertigte Tom Binns sich am gestrigen Mittwoch. »Ich wollte die Sache loswerden, und so habe ich einen Witz gemacht. Ich sagte: ›Zwei Worte: Lang-weilig‹«, erklärte er. Anschließend habe er einen Witz gerissen, wonach viele Briten die königliche Familie für einen wichtigen Tourismusfaktor hielten, obwohl die Franzosen ihre Könige geköpft hätten und immer noch viele Besucher bekämen, schilderte Binns. Der Radiosender BRMB aus Birmingham konnte darüber nicht lachen und warf den Moderator raus. AFP
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Dass Sport schmutzig sein und zugleich Spaß machen kann, weiß man in Brunsbüttel. In der kleinen Dithmarschener Stadt an der Elbmündung bereitet man sich auf die diesjährige Fußball-Wattmeisterschaft vor, die ab 6. Juni 2010 parallel zur FIFA-WM in Südafrika stattfinden soll. Mit der Parole »Das Dreckige muss ins Eckige« wird der Fußball durch den knietiefen Elbschlick rollen. Wattkampf-Leiter Oliver Kumbartzky verspricht einen regelgerechten Watt-Skandal: »Eines ist bei uns schon vor Beginn der Spiele definitiv klar: Sämtliche Sportler und Schiedsrichter sind geschmiert.« Mannschaftsanmeldungen nimmt der Wattikan (die Turnierleitung) ab dem 1. Januar im Internet unter www.wattoluempia.de entgegen. Für die Auftaktstimmung am Vorabend der Fußball-Wattmeisterschaft sorgt ein Wattstock-Festival. Mit den Einnahmen soll Beratungsstellen der Krebsgesellschaft geholfen werden. dpa/ND
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Auch der »beste Job der Welt« kann wehtun: Ben Southall (34), Gewinner eines halben Jahrs süßen Nichtstuns im australischen Great Barrier Reef, ist kurz vor dem Ende seiner sechs Monate Faulenzen verletzt worden. Eine Irukandji-Qualle – gerade mal so groß wie ein Fingernagel – habe ihn nach dem Jet-Ski-Fahren berührt, als er aus dem Meer kam, schrieb Southall in seinem Online- Tagebuch. Danach habe er sich sehr übel gefühlt, Kopf-, Brust- und Rückenschmerzen gehabt sowie Schweißausbrüche und zu hohen Blutdruck – typische Erscheinungen des sogenannten Irukandji-Syndroms. Southall schrieb in seinem Blog weiter, dass er es sechs Monate erfolgreich geschafft habe, von keinem Känguru geboxt, von keinem Hai angeknabbert und von keiner Spinne oder Schlange gebissen worden zu sein. Die Qualle aber habe ihn fast ausgeknockt. Ein Arzt behandelte den Briten, so dass es ihm bald wieder gut ging.
Der sogenannte beste Job der Welt – für etwa 75 000 Euro »Gehalt« sechs Monate lang Schnorcheln, Baden, Swimmingpool säubern und die Welt darüber im Blog informieren – war im Frühjahr mit viel Brimborium als Werbekampagne der Tourismusbehörde des australischen Bundesstaates Queensland ausgeschrieben worden. Die Resonanz war riesig: Gut 34 000 Menschen wollten Ranger auf der Insel werden. dpa
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Lilli und Leon in Brandenburg, Lara und Maximilian in Berlin, Leoni und Leon in Baden-Württemberg, Lena und Maximilian in Bayern, Mia und Lucas in Bremen, Mia und Leon in Hessen, Alina und Ben in Hamburg, Emma und Finn in Mecklenburg-Vorpommern, Mia und Jonas in Niedersachsen, Mia und Leon in Nordrhein-Westfalen, Leoni und Leon in Rheinland-Pfalz, Mia und Finn in Schleswig-Holstein, Anna und Leon im Saarland, Lilli und Lucas in Sachsen, Hannah und Paul in Thüringen – das waren die beliebtesten Vornamen für Neugeborene in diesem Jahr. Fehlt da nicht was? Ja: Aus Sachsen-Anhalt liegt keine Statistik vor. Bundesweit waren Mia und Leon die prozentual am häufigsten neu vergebenen Vornamen des Jahres 2009.
Die Beliebtheit von Vornamen schwankt von Generation zu Generation. So war zum Beispiel Angela in den fünfziger Jahren (und bis hinein in die sechziger) ein Modename für Mädchen, aktuell rangiert er auf Platz 492. Der Name Guido dagegen weist überhaupt keinen statistisch erfassbaren Zeitraum besonderer Beliebtheit auf. Die Gründe dafür sind nicht bekannt. Namen, die aus anderen Sprachräumen kommen, sind in Deutschland – vor allem in jüngerer Zeit – keineswegs selten. Häufig haben Vornamen auch sehr bunte Wurzeln: Der erwähnte Name Guido zum Beispiel ist zwar unmittelbar romanischer Herkunft, soll jedoch im Laufe der Völkerwanderung aus dem Namen Withold entstanden sein. Das bedeutete im Althochdeutschen etwa: Kerl aus dem Wald. ND
Die Einstellung der Herstellung von Mordinstrumenten löst den größtenTeil des sog. Energieproblems
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