Buenos Aires (dpa/ND). Etwa 15 000 Menschen haben in Argentinien an der Abschlussveranstaltung des weltweiten Marsches für Frieden und Gewaltfreiheit teilgenommen.
Am Fuße des mehr als 6900 Meter hohen Aconcagua endete am Sonnabend der am 2. Oktober in Wellington (Neuseeland) begonnene Marsch, der am 6. November auch Berlin passierte. Der 2. Oktober ist der Geburtstag des indischen Politikers Mahatma Gandhi, der sein Land gewaltfrei in die Unabhängigkeit führte.
Zahlreiche Vertreter von Friedensorganisationen waren seit Oktober mit ihrer Friedensbotschaft durch mehr als 400 Städte auf fünf Kontinenten gewandert. Zum Abschluss bekräftigten Sprecher die Forderungen des Marsches: weltweite nukleare Abrüstung, sofortiger Rückzug aller Truppen aus besetzten Gebieten, schrittweise konventionelle Abrüstung, Unterzeichnung von Nichtangriffspakten und Verzicht aller Regierungen auf den Krieg als Mittel zur Beilegung von Konflikten.
»Dieser Marsch ist ein Beispiel, ein Vorläufer großer Veränderungen für die Menschheit«, zitierte die Nachrichtenagentur DyN den Spanier Rafael de la Rubia. Die Aktion wurde unter anderen von Persönlichkeiten wie Yoko Ono, Rigoberta Menchú, José Saramago, Desmond Tutu, Evo Morales, Michele Bachelet und Cristina Fernández de Kirchner unterstützt.
Militärpolizisten beenden Besetzung in Brasilien Bahias Regionalparlament friedlich geräumt
Kurden fordern »Gerechtigkeit statt Geld« Entschädigung nach türkischem Luftangriff zurückgewiesen
Preis: 4,00 €
Preis: 60,00 €
Werbung:
Werbung: