Jörg Becker 04.01.2010 / Medien
Medienkolumne

Manipulation der Öffentlichkeit

Moderne PR- und Kommunikationsexperten sprechen dann von »nation branding«, wenn es der Regierung eines Landes darum geht, ihrem Land ein Image zu verpassen. Und also rast dann zwischen den verschiedenen nationalen Kapitalien ein immer heftigerer Kampf um ihren individuellen Raumanteil an einem globalisierten Markt. Ein Image soll ein Land zu etwas Besonderem vor allen anderen Ländern machen. So verpasst zum Beispiel der englische Werbegigant Saatchi & Saatchi der neuen (völkerrechtlich kaum anerkannten) Nation Kosovo gerade jetzt das Image eines Landes, das stolz auf seine »junge europäische Identität« sein kann, das ägyptische PR-Unternehmen ZAD-Group will aus Ägypten ein liberales Paradies für ausländische Investoren machen und die US-amerikanische Top-Agentur Hill & Knowlton, Teil des globalen Kommunikationsriesen WPP, zeichnete dafür verantwortlich, dass die chinesische Olympiade von 2008 so bunt, dynamisch und froh daher kam.

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