Uwe Kalbe 07.01.2010 / Inland

Fernab der Debattenkultur

Briefeschreiber dementieren Rücktrittsforderung an Bartsch

Die angebliche Forderung von mehreren Landesvorsitzenden, Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch solle sich aus der Parteispitze zurückziehen, hat heillose Verwirrung in der Linkspartei ausgelöst. Bartsch lehnt einen Rücktritt ab, die Briefeschreiber bestreiten inzwischen die Forderung nach einem Rücktritt.

Das Glas der Versöhnung ist leer ... ND-

Fest steht nur, dass es die Briefe gibt. Die Online-Ausgabe des »Stern« hatte berichtet, die Landeschefs von Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg hätten in ihren Schreiben scharfe Kritik an Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch geäußert und dessen Rücktritt gefordert. Die Absender bestätigten am Mittwoch die Existenz der Briefe, verweigerten aber den Einblick. Nicht ohne zugleich anzumerken, dass stern.de den Inhalt in Teilen unkorrekt wiedergebe. Wolfgang Zimmermann, Sprecher des Landesverbandes NRW der LINKEN, sagte auf ND-Anfrage, er sei »irritiert« über die von stern.de verbreitete Meldung. Es habe sich um einen »persönlichen Brief« von ihm und seiner Sprecher-Kollegin Katharina Schwabedissen gehandelt, den sie »nicht als Sprecherinnen des Landesverbandes« geschrieben hätten. Von stern.de wiedergegebene Inhalte entsprächen auch nicht dem Ende Dezember abgeschickten Brief, er beinhalte keine Rücktrittsaufforderung an Bartsch.

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