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Von Matthias Koch
15.01.2010

Klassenerhalt mit Aufstiegsplanung

Der 1. FC Union empfängt heute Oberhausen

In den letzten Tagen gab es beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Union Berlin quasi die Rückkehr der Stadionbauer. Zusammen mit hauptamtlichen Kräften schippten Fans Schnee aus dem Stadion.

Wenn heute um 18 Uhr zum Rückrundenauftakt Rot-Weiß Oberhausen kommt, werden über 10 000 Zuschauer in Köpenick erwartet. »Ich denke, dass unsere Anhänger schon wieder heiß auf Fußball sind. Ich hoffe, dass wir genau so starten können wie im Sommer«, sagte Unions Sportchef Christian Beeck. Inklusive des 3:0-Erfolges in Oberhausen blieb Union in den ersten sieben Partien der Hinrunde ohne Niederlage.

Für Trainer Uwe Neuhaus ist die Mannschaft, die vor Weihnachten gegen Energie Cottbus, Arminia Bielefeld und 1860 München jeweils 1:1 spielte, seit drei Begegnungen ungeschlagen. Da es davor drei Begegnungen ohne Punkt gab, wartet Union aber eigentlich seit sechs Spielen auf einen Sieg.

Ohnehin kommt es derzeit auf die Betrachtungsweise beim 1. FC Union an. Ein bisschen fühlen sich die Aufsteiger noch als Außenseiter. Kein Wunder, dass Neuhaus weiter mit Nachdruck auf den Klassenerhalt pocht. »Wie schwer es sein kann, haben die letzten Spiele bewiesen. Ich lasse mich von diesem Weg nicht abbringen«, meinte Neuhaus. »Wenn wir in den nächsten fünf Spielen fünf Punkte holen, haben wir unser Ziel erreicht. Dann können wir neue Ziele formulieren.«

Mittelfristig blickt Union längst in Richtung Oberhaus. Festzumachen ist das an den Personalplanungen und am Verjüngungsprozess. Kapitän und Mittelfeldspieler Marco Gebhardt (37 Jahre) sowie Verteidiger Michael Bemben (33) wurde mitgeteilt, dass ihre im Sommer auslaufenden Verträge nicht verlängert werden. Theoretisch können die beiden schon jetzt ablösefrei wechseln.

Ihre Nachfolger wurden bereits verpflichtet: Paul Thomik (24, zuletzt VfL Osnabrück) für die Abwehr und der Ex-Herthaner Chinedu Ede (22, MSV Duisburg) für die linke Offensivseite. Zudem wurden die Kontrakte von Patrick Kohlmann und Michael Parensen bis 2013 verlängert. Ihre neuen Arbeitspapiere gelten auch für die 1. Liga. »Das ist ein ganz normaler Vorgang. Bis 2013 können wir uns vorstellen, den Aufstieg zu packen. Ohne zu sagen, dass wir mit aller Macht in die Bundesliga wollen«, sagte Sportchef Beeck auf dem Fantreffen am Dienstag. »Die Abläufe zwischen 1. und 2. Liga unterscheiden sich nicht großartig. Wir brauchen keine Angst davor zu haben, dass unsere Strukturen nicht ausreichen.«

Die Frage einer jungen Anhängerin, ob die Fans auch in der 1. Liga Schnee schieben müssen, sorgte bei Beeck für ein kurzes Lächeln und eine klare Antwort: »Ja, dabei bleibt es. Ich denke, das gehört einfach zu Union.«

Viel vorgenommen hat sich auch Energie Cottbus. »Wir sind in der Lage, überall zu gewinnen. Ich will noch mal angreifen«, sagte Trainer Claus-Dieter Wollitz. Seine Mannschaft bereitete sich im verregneten Spanien vor und konnte in Testspielen immerhin die Erstligisten Mönchengladbach und Dortmund jeweils mit 1:0 bezwingen. Hansa Rostock blieb dagegen daheim und bestritt nach einer kurzfristigen Absage des 1. FC Köln kein einziges Vorbereitungsmatch.

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