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26.01.2010

Dutzende Kältetote in Europa

Die meisten Opfer sind Obdachlose / Schneechaos auch in Istanbul

Schnee und Eiseskälte haben Europa fest im Griff: Bei Minustemperaturen von bis 34 Grad sind in Rumänien innerhalb eines Tages elf Menschen erfroren, wie die Regierung am Montag mitteilte. Damit starben in fünf Tagen insgesamt 22 Menschen an den Folgen der Kälte. Die meisten seien ältere Menschen ohne festen Wohnsitz. Dutzende zumeist Obdachlose seien mit Erfrierungen in Kliniken gebracht worden, so die Agentur Mediafax. Den Sozialdiensten zufolge gibt es rund 15 000 Menschen ohne festen Wohnsitz.

Auch in Polen kamen allein am Sonntag elf Menschen durch die eisigen Temperaturen um, darunter ein 13-jähriger Junge. Damit sind in Polen in diesem Winter bereits 220 Kältetote zu beklagen, wie die Polizei in Warschau mitteilte. Die meisten seien obdachlose Männer zwischen 35 und 50. Der 13-jährige Junge wurde im Dorf Glowienka im Südosten erfroren bei sich zu Hause gefunden. Die Umstände seines Todes waren unklar, laut Polizei hatte er aber am Abend zuvor mit zwei anderen Jugendlichen Alkohol getrunken.

In Bulgarien sanken die Temperaturen auf minus 29 Grad, seit Freitag starben drei Menschen an den Folgen der Kälte. In Sofia und Schumen erfroren zwei Obdachlose, in Waltschi Dol starb ein Mann im Schneesturm. In Warna wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. In der Gegend sind drei Orte von der Außenwelt abgeschnitten.

Schneefälle sorgten in Istanbul für Chaos. Die Stromversorgung war am Wochenende teilweise unterbrochen. In der Türkei starben in drei Tagen fünf Menschen an den Kältefolgen. AFP

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