Rolf-Henning Hintze, München 05.02.2010 / Inland

»Hochkarätige Propagandaveranstaltung«

Bündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz erwartet mehr Demonstrationsteilnehmer als 2009

Zahlreiche Organisationen beteiligen sich Jahr für Jahr an den vielfältigen Aktivitäten gegen die »Münchner Sicherheitskonferenz«.

Nirgendwo gibt es so viel Kritik an dieser Konferenz wie in München selbst. Claus Schreer, Sprecher des »Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz«, hält es für »ein Märchen«, dass es auf der Konferenz um Strategien zur Kriegsverhinderung gehe, in Wahrheit handele es sich um eine »hochkarätige Propagangaveranstaltung« zur Sicherung von Ressourcen. Wenn am morgigen Sonnabend wieder eine große Demonstration vor dem Münchner Rathaus beginnt, werden mehrere Tausend Demonstranten, ein buntes Fahnenmeer und 4000 Polizisten in martialischer Ausrüstung das Bild bestimmen. Das Protestbündnis rechnet diesmal mit etwa 5000 Teilnehmern. Die von einem Bundeswehroffizier befohlene Bombardierung gekaperter Tanklastzüge, bei der 140 Menschen in Kundus getötet wurden, hat nach Ansicht Schreers die Ablehnung des Afghanistan-Einsatzes weiter verstärkt.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: