Rudolf Stumberger, München 08.02.2010 / Inland

Hungerstreik im Flüchtlingslager

In Bayern fordern Asylbewerber volle Bewegungsfreiheit und bessere Behandlung

Während sich in zwei bayerischen Flüchtlingslagern seit Dienstag etliche Bewohner in einen unbefristeten Hungerstreik befinden, hält die bayerische Staatsregierung an ihrer rigiden Asylpolitik fest. In einem jetzt bekannt gewordenen Positionspapier der CSU-Fraktion im bayerischen Landtag wird die »grundsätzliche Verpflichtung zum Aufenthalt in Gemeinschaftsunterkünften« noch einmal unterstrichen.

Nach einem Jahr Landtagsdebatte zur Neugestaltung der Flüchtlingsunterbringung ist das neue Positionspapier der CSU-Fraktion eine herbe Enttäuschung, erklärt der Bayerische Flüchtlingsrat. »Die CSU beweist mit ihrem Positionspapier nur, dass sie weder Willens noch in der Lage ist, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren«, kritisiert Flüchtlingsratssprecher Alexander Thal.

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