Oskar Lafontaine
Foto: ND/Burkhard Lange
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versuchen uns nur, auf perfide emotionalisierende weise (mit hilfe von schlagwörtern wie "fremdarbeiter") das denken abzugewöhnen.
in aller form bitte ich jeden leser dieser nachricht über mir, diese dort von ihm oder ihr geposteten links zu verfolgen. allem voran der katastrophale jungle-world "ob rechts ob links" ist genau die meinungsmache, vor der uns leute wie oskar lafontaine, albrecht müller oder auch ein günter grass immer wieder warnen, nicht müde werdend, an eine gute sache glaubend.
wenn nicht mehr der neoliberalismus unser größter feind sein wird auf dem weg zu einer besseren welt, sind es genau diese "stadtlandmensch"-en, die unser nächstes unglück besiegeln werden.
emotionalisierung einer meldung? benutzen zum grad passenden zweck. sein oder ihr zweck wird sein, auf kosten anderer ein bequemes leben führen zu können.
was sagt uns das? mögen auch die gallionsfiguren gewechselt haben, die mechanismen laufen noch immer in der gleichen schiene wie bei bush & co - und ja, es hat sich bereits in die weichen gehirne der tv-chipsfresser gegraben. was auch der zweck war.
daran geht die linke partei zugrunde, die idee von ratio, von realo, von welt schlechthin. daran scheiterten gregor gysi und oskar lafontaine, schillernde persönlichkeiten, wahrhaft selten geworden - sie haben keine rechtliche handhabe über dieses schmarotzertum "alle anderen sind schuld", das in der person "stadtlandmensch" so deutlich wird.
ich danke neues deutschland für dieses vorzügliche interview und der gelegenheit für oskar lafontaine, sich erklären zu dürfen, warum es falsch ist, millionen asylbewerber aufzunehmen, wenn der fisch doch vom kopfe her stinkt.
ich danke neues deutschland, weil so etwas selten geworden ist. keine (!) meinungsmache.
1)Alle Akteure, die meinen links zu sein, müssen dienen, dienen und nochmals dienen, um die Ziele des demokratischen und ökologisch orienteirten Sozialismus zu verwirklichen und damit alle Menschen auf unserer Erde in Würde leben und auch sterben können.
2) Oskar L. hat seit eh und je meine Hochachtung. Die gegen ihn hetzen, sind nur neidisch, nicht gleiche Qualitäten zu haben.
3)Die Linke sollte nicht die Energiekrise, sondern die Potenziale der Energieeinsparung mehr in den Vordergrund rüken. Eine Analyse würde zeigen, daß Bereiche wie die mordinstrumente herstellende Branche , manche Spaßveranstaltungen (Herr Schumi verbrauchte bestimmt durch seine Raserei das Millionenfache an Energie gegenüber einen Otto-Normal-Verbraucher), die Bundeswehr usw. Energie verschwenden. Wenn diese Einsparpotentiale erschlossen werden, wird mancher Tagebauaufschluß überflüssig. Meines Erachtens ist es auch notwendig zu untersuchen, ob das CO2 wirklich die Hauptursache des Klimawandels ist, der real besteht.
4) Von Kandiaten für öffentliche politische Ämter/Funktionen (insbes. für Bundestag und Landtage) sollte vorher die Offenlegung der Einkünfte der letzten Jahre gefordert werden.
5) Es ist immer noch viel zu tun, um der heutigen Generation die Verbrechen des Faschismus und ihrer Hintermänner deutliche zu machen. Ich fürchte, daß durch die Stasi-Kampagne (auch diese Aufklräung ist notwendig) die Verbrechen des sog.Dritten Reiches verharmlost und verniedlicht werden, ob absichtlich oder aus Unwissenheit???
Dr. Kurt Kutzschbauch
Es gebe Regeln, so Lafontaine, diese müssten beachtet werden. Und man solle doch bitte „nach diesen Klarstellungen (…) die Debatte beenden“. Womit allerdings erst einmal ein Anlass für ihre Fortsetzung geschaffen wäre. Mindestens in den Zeitungen. „Nach wochenlangem Schweigen knöpft sich der scheidende Linken-Chef Lafontaine nun doch öffentlich Bundesgeschäftsführer Bartsch vor“, schreibt der Spiegel, „Lafontaine rechnet mit Bartsch ab“, heißt es in der Süddeutschen und das Hamburger Abendblatt titelt „Jetzt doch: Lafontaine geht auf Bartsch los“. Salz in die Wunden. Und Wasser auf die Mühlen, deren Drehen zu befördern der Linken-Chef doch eigentlich kritisiert hat. Ab wann ist jemand „Stichwortgeber“ für den gegen die Linkspartei gerichteten „Kampagnenjournalismus“? Und wie war das mit dem Vorstandsbeschluss, „nach dem Kritik an der Partei und einzelnen Personen in den dafür zuständigen Gremien geübt werden sollte“?
Weiterlesen auf lafontaines-linke.de tinyurl.com/yzr5rvc
Ohne Sozialismus keine Demokratie?
Vermögen und Eigentum gerecht verteilen?
Ja, wie denn ohne eine sozialistische Revolution
a' la Mittelamerika????
Die breite Basis muss außerparlamentarisch
ge- und beworben werden. Dazu sind DIESE
Linken echt zu träge...
Die momentane Schienenroute einzig
durch die Institutionen wir immer nur zu Kompromisse,
Kompromittierung und Korrumpierung führen; nie zur
notwendigen Revolution.
sagt uwe wallner vom glaubstdudas.blogspot.com
uhweh schreibt: "Die breite Basis muss außerparlamentarisch
ge- und beworben werden."
Stimmt schon, doch wenn wir dann sowas Unsägliches lesen müssen wie [url=bak-shalom.de/index.php/2010/02/13/was-zu-viel-ist-ist-zu-viel-keine-toleranz-fur-antisemitismus-und-geschichtsrevisionismus/]Kundgebung gegen den Auftritt von Norman G. Finkelstein am 26. Februar in Berlin[/url] und das von einer obskuren Organisation namens BAK Shalom, die sich selbst als innerhalb der solid-Linksjugend stehend bezeichnet, und in Wahrheit aber antideutschen Rassismus, Apartheid bis hin zu Kriegsverbrecher-Verherrlichung betreibt, dann will mit dieser solcherart fehlstrukturierten Linkspartei ganz bestimmt niemand, der selber denken kann, eine sozialistische Revolution à la Südamerika machen - ich auch nicht.
Die echte solid-Linksjugend übrigens auch nicht.
Bernd Kudanek alias bjk
freies-politikforum.carookee.com
DandyD schrieb: "Man kann vor der Lebensleistung von Oskar Lafontaine nur den Hut ziehen. Was er in menschlicher wie politischer Hinsicht vollbracht ist bewundernswert."
Dem schließe ich mich gerne an! Ich kenne keine andere Persönlichkeit innerhalb der Linkspartei, die an Charakter, Kompetenz und Glaubwürdigkeit von Lafontaine heranreicht. Ein Dietmar Bartsch schon mal gar nicht.
Dem Pseudo stadtlandmensch, der gleich sechsmal hintereinander das gleiche vor Neid und Mißgunst strotzende Pamphlet postet, fehlt's augenscheinlich an allen drei oben genannten Eigenschaften. Weil es leider zu viele (vor allem antideutsche) StadtlandmenschenInnen in der Linken gibt und dort leider auch noch Funktionen bekleiden, ist (nicht nur) für mich Die Linke zur Zeit nicht mehr wählbar.
Denn "Man muss DIE LINKE an dem erkennen, was sie in keinem Fall machen wird". Bei Oskar weiß ich's, bei StadtlandmenschenInnen auch - allerdings bei Letzteren im negativen Sinne.
Wieso geht hier eigentlich niemand auf den sachlichen Hinweis von Stadtlandmensch ein? Was soll das lächerliche Totschlagargument, wer so etwas sage, sei ein Antideutscher? Oder die groteske Unterstellung, es handele sich bei dem Kommentar um ein vor "Neid und Mißgunst strotzendes Pamphlet". Vielleicht wird das Denken ja irgendwann wieder angeschaltet, wenn dies zu Lasten des Personenkults ginge, ließe sich von einem Fortschritt sprechen.
Sachliches, Nicht-Antideutsches von jungle world? ;-) Da fällt mir doch gleich Radio Eriwan ein!
Frage an Benjamin Krüger frei nach Radio Eriwan:
„Stimmt es, dass »BAK Shalom« nicht Teil der solid-Linksjugend sondern DIE solid-Linksjugend ist?“
„Im Prinzip ja, aber BAK Shalom zeichnet sich nun mal durch Bescheidenheit, Toleranz und Kooperation aus, deshalb heißt es ja offiziell auch nicht »BAK Shalom, die solid-Linksjugen« sondern ganz kooperativ »innerhalb der solid-Linksjugend«.“
PS.: gehört zwar nicht zur Sache aber nanntest Du Dich nicht im solid-Forum 2005 tomtom?
Bernd Kudanek alias bjk
freies-politikforum.carookee.com
Wenn es nichts zur Sache tut, warum fragt man dann? Egal: Ich weiß von keinem solid-Forum, die Namensfrage muss also ungeklärt bleiben.
Zur eigentlichen Antwort von bjk, die gar keine ist, sondern bloß die Gedankenschleife weiterdreht, nach der alles, was man nicht goutiert, antideutsch sei. Man kann ja von mir aus über die Kritik von Stadtlandmensch streiten, aber das sähe dann anders aus. Und würde sich nicht auf die Wiederholung des immergleichen falschen Vorwurfs beschränken: Zu den Quellen, die Stadtlandmensch nennt, gehört eben nicht allein die Jungle World, sondern auch TAZ, FR und andere. Und was der BAK Shalom jetzt hier für eine Rolle spielen soll, ist komplett schleierhaft - beziehungsweise zeigt, worum es eigentlich geht: Hier kühlt jemand sein kleines Mütchen. Wie langweilig.
von Oskar Lafontaine nur den Hut ziehen. Was er in menschlicher wie politischer Hinsicht vollbracht ist bewundernswert. Darüber hinaus ist er sich, im Gegensatz zu vielen anderen in seiner ehem. Partei immer treu geblieben.
Dem sozialen Zusammenhalt in Deutschland verpflichtet
"Der umstrittene Asylkompromiss wurde zu einer Zeit gefunden, in der im Jahr mehrere hunderttausend Aussiedler und mehrere hunderttausend Asylbewerber zu uns kamen. Es wurden Häuser angezündet, in denen diese Menschen wohnten."
1992 kamen so viele Flüchtlinge zu uns, weil damals Höhepunkt der Kriege im zerfallenden Jugoslawien war. MInderheiten - vor allem Roma - wurden auch in andern Ländern Osteuropas gejagt und vertrieben.
Nazis zündeten damals in Rostock-LIchtenhagen das Asylbewerber- und Ausländerwohnheim an. SPD-Kanzlerkandidat Lafontaine hatte schon seit 1989 vehement die Abschaffung des Asylgrundrechts gefordert - noch vor Bundeskanzler Kohl. Die Pogrome von Rostock waren dann seine Chance, sich mit dieser Forderung auch innerhalb der SPD durchzusetzen und so die nötige Mehrheit zur Verfassungsänderung zu beschaffen. Der Name Lafontaine steht wie kein anderer für die Abschaffung des Asylgrundrechts in Artikel 16 Grundgesetz.
Lafontaine hatte Flüchtlinge im Saarland als Ministerpräsident schon immer konsequent in Lager einweisen lassen. Er hat sich dann später auch dafür ausgesprochen, als er scion bei der PDS war, asylsuchende Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa auf Kosten der EU schon in Lybien abzufangen und dort in Internierungslager einzusperren. Und er hat auch in Deutschland das Folterverbot in Frage gestellt, womit nicht zuletzt auch seine Verfassungstreue in Frage steht...
Heute rechtfertig er sein Handeln damit, dass man damals den Nazis nachgeben musste, die in der PDS-Hochburg Rostock-LIchtenhagen Ausländer verbrennen wollten.
"Geistige Bandstiftung" wurden damals denen vorgeworfen, die wie Lafontaine die Asyldebatte anheizten...
Frage an stadtlandmensch
Wenn das so stimmen sollte, haben es offenbar die anderen Parteien versäumt, die Öffentlichkeit über derart unsoziale Handlungen des verhassten Lafo zu informieren, oder aber ... .
Interessant sind die Quellen aus denen sie schöpfen. Können Sie sie nennen?
Dass Lafontaine 1989 der erste prominente Politiker war, der die Abschaffung des Asylgrundrechtes forderte, noch vor Kanzler Kohl, der dies erst ein Jahr später forderte, ist in der bürgerlichen Presse von damals gut dokumentiert.
Wenn Sie Quellen suchen, nutzen Sie ein beliebiges Archiv. Für diesen Zeitraum online verfügbar sind z.B. das TAZ-Archiv und das Spiegel-Archiv.
Lafiontaine trieb die Asyldebatte in der Öffentlichkeit und in der SPD konsequent voran. 1990 wurde ihm dafür vom Berliner Flüchtlingsrat das "Steinerne Herz" verliehen. 1992 - anlässlich der von der Polizei geduldeten rassistischen Pogrome in Rostock-Lichtenhagen - kippte die Position der SPD. Der "Asylkompromiss" von 1993 und die Einschränkungen des Asylgrundrechts sind maßgebliche "Verdienste" Lafontaines.
2004 unterstützte er die Schily-Vorschläge zur Einrichtung von
Asyllagern in Nordafrika, vgl. Junge Welt v. 05.08.04
www.jungewelt.de/2004/08-05/011.php
2004 www.welt.de/data/2004/05/18/279496.html und 2005 www.taz.de/pt/2005/06/28/a0146.nf/text relativierte er das Folterverbot. Zudem beklagt er, angesprochen auf seine "Fremdarbeiter" Rede, dass "das Problem der Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte nicht geregelt" sei.
Lafontaine geht im Ausländer-Kapitel in seinem Buch "Politik für alle" in die Vollen. Zuwanderer hätten keine guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt, seien oft von sozialen Leistungen abhängig, "Isolation, Drogenkonsum, Aggression sowie eine mangelnde Akzeptanz innerhalb der Gesellschaft" seien die Folgen, vgl FR v. 2.7.05,
www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/nachrichten/?cnt=695190
Siehe auch Jungle World vom 22.06.05 Oskar für alle -
Ob rechts, ob links, Oskar Lafontaine hat für jeden etwas im Angebot
www.jungle-world.com/seiten/2005/25/5729.php
Preis: 49,90 €
Preis: 19,95 €
15:00 Uhr, Rostock