Gnassingbé bleibt Togos Präsident
Wahl verlief fair und ohne Zwischenfälle
Fabres Partei, die Union der Kräfte für einen Wandel (UFC), wirft der Wahlkommission Manipulation vor. Auch die Wahlbeobachter der EU hatten mangelnde Transparenz bei der Auszählung und Übermittlung der Stimmen kritisiert. Die Wahl selbst ist nach Einschätzung internationaler Beobachter fair und ohne größere Zwischenfälle verlaufen.
Die UFC will das Wahlergebnis anfechten und hat weitere Proteste angekündigt. Bereits am Sonnabend demonstrierten Anhänger der Opposition wegen der angeblichen Unregelmäßigkeiten. Die Polizei setzte Tränengas gegen die Demonstranten ein.
Gnassingbé ist der Sohn des Militärdiktators Gnassingbé Eyadema. Das Militär hatte ihn nach dem Tod seines Vaters 2005 als Staatsoberhaupt eingesetzt. Nach internationalen Protesten stellte sich Gnassingbe noch im gleichen Jahr einer Wahl, die von der Opposition jedoch boykottiert wurde.
