Karin Leukefeld, Sulaimaniya 12.03.2010 / Ausland

Beschwerden über Wahl in Irak häufen sich

Politiker erklären örtliche Nichtteilnahme an der Abstimmung mit mangelnder Bildung

Zwei Bündnisse haben sich nach den Parlamentswahlen in Irak zu »zweiten Siegern« erklärt und eine Beteiligung an der Macht gefordert. Die säkulare Al-Irakija-Liste von Ex-Ministerpräsident Allawi und die Allianz der Schiiten-Parteien von Ammar al-Hakim stritten am Donnerstag darum, den zweiten Platz hinter der Rechtsstaat-Koalition von Ministerpräsident Nuri al-Maliki belegt zu haben. Offizielle Ergebnisse lassen unterdessen weiter auf sich warten.

Der Anteil der Nichtwähler bei den Parlamentswahlen vom Sonntag in Irak ist im Vergleich zu den Wahlen 2005 gestiegen. Das geht aus Zahlen hervor, die die irakische Wahlkommission veröffentlichte. Obwohl in den Provinzen nördlich der Hauptstadt Bagdad mit bis zu 80 Prozent wie in Dohuk die Wahlbeteiligung sehr hoch war, lag sie doch deutlich unter der Beteiligung von 2005. Damals lag die Quote in Dohuk bei 92 Prozent.

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