Jens Albes, dpa 16.03.2010 / Inland

Untreue im Bordell

Markus Hebgen, einst CDU-Spitzenpolitiker in Mainz, wurde zu zwei Jahren Bewährung verurteilt

Der ehemalige rheinland-pfälzische CDU-Fraktionsgeschäftsführer Markus Hebgen hat vor Gericht die Veruntreuung von Geldern gestanden. An die Union gibt es weiterhin Fragen.

Ein CDU-Problem: der frühere Unionspolitiker Hebgen (vorn) Foto:dpa

Mainz (dpa/ND). Wegen Veruntreuung von Steuergeld auch im Rotlichtmilieu ist der frühere rheinland-pfälzische CDU-Fraktionsgeschäftsführer Markus Hebgen zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der 44-Jährige hatte am Montag vor dem Amtsgericht Mainz Untreue in 18 Fällen und Betrug in einem Fall gestanden. Insgesamt hatte er in seiner Amtszeit 2003/06 einen Schaden von mehr als 80 000 Euro verursacht – allerdings nur teilweise zu seinen Gunsten. Hebgen muss zudem 150 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

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