Christian Klemm 01.04.2010 / Inland

Gericht spaltet Migrantenfamilien

Urteil: Ehegattennachzug nur mit Grundkenntnissen der deutschen Sprache

Das Bundesverwaltungsgericht hat über den Ehegattennachzug entschieden. Die Auflage für Migranten, vor der Einreise in die Bunderepublik Deutschkenntnisse vorzuweisen, verstoße nicht gegen geltendes Recht.

Für Ausländer bleibt die Einreise in die Bundesrepublik schwer: Nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig setzt ein Anspruch auf Ehegattennachzug Grundkenntnisse der deutschen Sprache voraus. Dieses Erfordernis sei mit dem deutschen Grundgesetz wie auch mit der europäischen Gesetzgebung vereinbar, so das Gericht am Dienstag. Die seit rund drei Jahren gültige Regelung verhindere Zwangsehen und diene der Integration der in Deutschland lebenden Ausländer, heißt es weiter.

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