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09.04.2010

Wie eine große Mannschaft

2:3 in Manchester: Bayern im Halbfinale

Als der Charterflieger mit Tor-Genie Arjen Robben und & Co. am Donnerstag im verregneten Düsseldorf aufgesetzt hatte, war der Ausflug des FC Bayern München ins »Theater der Träume« von Manchester vorbei. Für die Überlebenskünstler aus der Champions League stand im Titel-Dreikampf bereits der nächste harte Prüfstein am Samstag bei Bayer Leverkusen auf dem Programm. »Wir sind stolz und froh, aber wir haben noch gar nichts«, warnte Robben noch auf der Rückreise des Bundesliga-Spitzenreiters.

Mit seinem Traumtreffer hatte er die Bayern beim 2:3 gegen Manchester United doch noch, und zum ersten Mal seit neun Jahren, wieder ins Halbfinale der Königsklasse geschossen – aber einen Eintrag für den Briefkopf haben sie noch nicht. »Träumen kann man, aber mit träumen gewinnt man nichts. Wir haben Samstag ein wichtiges Spiel.«

Für die Titel-Projekte wurden beim deutschen Rekordmeister gar die ursprünglichen Reisepläne geändert. Statt direkt nach München, landete der Flieger in Düsseldorf. Die Helden von Manchester huschten von Bord und bezogen Quartier in Köln. Dort wurde auch trainiert, regeneriert und sich auf das Spiel gegen Bayer eingestimmt.

»Die Meisterschaft ist nach wie vor der wichtigste Titel«, sagte ein vergnügter Präsident Uli Hoeneß am Donnerstag vor dem Zwischenstopp; das bislang Erreichte in der Champions League sei schon »die Sahne auf dem Kaffee«. Auch Trainer Louis van Gaal, der nach dem millionen- und prestigeträchtigen Weiterkommen gegen ManU betonte, Bayern habe »wie eine große Mannschaft« gespielt, fokussierte sich schon ganz auf den Liga-Alltag. »Jetzt ist Bayer Leverkusen wichtig, wir wollen gerne Meister werden.«

Am Vorabend durfte noch kurz gefeiert werden. Ein bisschen der Geburtstag von Robben-Torvorbereiter Franck Ribéry – noch mehr natürlich das Durchhaltevermögen in der Königsklasse, in der die totgeglaubten Münchner nach einem 0:3-Rückstand in Manchester noch auf 2:3 herankamen und erstmals seit dem Titel 2001 ins Halbfinale einzogen.

Erstmals seit sieben Jahren steht kein Insel-Klub im Halbfinale der »Königsklasse«. Manchesters Trainer Alex Ferguson schob alle Verantwortung von sich und beklagte die Gelb-Rote Karte für United-Verteidiger Rafael in der 50. Minute. »Bayern München wäre nie weitergekommen, wenn wir elf Mann gehabt hätten. Sie haben für den Platzverweis gesorgt – typische Deutsche«, schäumte der Schotte. »Sie haben den Schiedsrichter belagert und die Rote Karte erzwungen. Wir kennen das ja.«

Sein Kollege Louis van Gaal konterte: »Wir haben das Foul nicht begangen, sondern der Spieler«, so der niederländische Trainer. Ferguson verstieg sich sogar dazu, den Bayern-Spielern zu unterstellen, absichtlich auf Wayne Rooneys lädierten Knöchel gezielt zu haben. Der ManU-Coach hatte noch am Dienstag einen Einsatz des Torjägers ausgeschlossen. Am Mittwochabend ließ er ihn plötzlich von Beginn an spielen. Rooney bereitete prompt den Blitzstart durch Darren Gibson vor, begann aber nach gut 20 Minuten zu humpeln. Ferguson holte ihn aber erst nach 55 Minuten vom Platz. Diagnose: Bluterguss unterhalb der ursprünglichen Verletzung, angeblich »nichts Ernstes«. dpa/ND

Tore: 1:0 Gibson (3.), 2:0 Nani (7.), 3:0 Nani (41.), 3:1 Olic (43.), 3:2 Robben (74.).

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