Gunnar Decker 16.04.2010 / Kultur

Pirol unter Krähen

Zum 75. Geburtstag der Dichterin Sarah Kirsch

Die Nachricht kommt am 4. August 1977 zuerst im RIAS: Sarah Kirsch verlässt das Land. Eine von denen, die nach der Biermann-Ausbürgerung endgültig genug haben von der DDR. Franz Fühmann, dieser stille Bewunderer Sarah Kirschs, für den Weggehen nie ein Weg sein wird, ist schockiert und schickt ein Telegramm: »Sarah liebe Schwester der Pirol hat die ganze Nacht geweint. Sollen denn hier nur mehr die Krähen krächzen?«

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