Caroline M. Buck 20.04.2010 / Kultur

»Der Tag des Spatzen«

Im Kino:

Über den toten Spatzen berichten die Zeitungen der Welt. Der Soldat, der am selben Tag starb, war das Opfer eines Krieges, der völkerrechtlich keiner ist und folglich auch nicht so genannt werden darf. Der Spatz starb in den Niederlanden, er wurde mit einer Schrotflinte erschossen, weil er die Austragung einer Domino-Meisterschaft gefährdete, die vom Fernsehen übertragen werden sollte. Der Soldat war Deutscher, er starb in Afghanistan durch einen Selbstmordattentäter. Bei einem Einsatz, der Deutschlands Sicherheit am Hindukusch und so weiter, und den man selbst heute noch, fast fünf Jahre später, auf offizieller Seite nicht wirklich Krieg nennen möchte.

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