Marian Krüger 08.05.2010 / Inland

Die Rebellion von Glückstadt

1969: Geschundene Heimkinder begehrten auf

Vor 41 Jahren, in der Nacht vom 7. zum 8. Mai 1969, rebellierten die Insassen des Landesfürsorgeheims im schleswig-holsteinischen Glückstadt. Diese Rebellion von Kindern und Jugendlichen, so Zeitzeugen, wurde mit Hilfe von Marinesoldaten der Bundeswehr niedergeschlagen, was die damalige Heimleitung bestritt.

Durch eine Knüppelgasse seien die Minderjährigen getrieben und in den Bunker gesperrt worden, in dem schon die Nazis Menschen gequält hatten, so hieß es in den Berichten. Wenig später wurde ein Jugendlicher, der als »Rädelsführer« galt, erhängt in seiner Zelle gefunden. Selbstmord behauptete die Heimleitung. Der Aufstand richtete sich gegen ein Heimregime, das durch brutale Prügel, Zwangsarbeit und miserabelste gesundheitliche und hygienische Bedingungen charakterisiert war.

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