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Streit um Ecuadors Wassergesetz

Quito (ND). Ecuadors Indígenas laufen Sturm gegen das von der Regierung geplante neue Wassergesetz. Dieses sieht eine zentrale Wasserbehörde mit einem nationalen Sekretär vor, der vom Präsidenten berufen wird und die öffentliche Wasserversorgung lenkt.

Der Dachverband der Indígenas (CONAIE) sieht in der Gesetzesvorlage eine Privatisierung und Zentralisierung und verlangt, die Wasserbehörde zu einem Beratungsgremium herunterzustufen, während den indigenen Gemeinden Entscheidungsmacht zukommen solle. Um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen, greifen sie zu Straßenblockaden wie in Otavalo (Foto: dpa). Präsident Rafael Correa hält die Proteste für einen »Fundamentalismus ohne jeden Sinn«.

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24.05.2012 | Katja Eichholz, David König und Olaf Präger

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