Versachlichung des Schreckens

Die Ausstellung »Friedensschauplätze« in der Neuen Gesellschaft für bildende Kunst

Der Street-Artist »Solo 7« hinterlässt Friedensaufrufe an Hüttenwänden in Kibera (Kenia).

Kriegsberichterstattung unterliegt selbst im günstigsten Falle einer barbarischen Logik. Denn auch die Beiträge, die gegen den Krieg werben, greifen auf Bilder des Schreckens zurück und leisten so ihren Anteil an einer medialen Abhärtung der Öffentlichkeit. Die Ausstellung »Friedensschauplätze – Theater of Peace« in der Neuen Gesellschaft für bildende Kunst in der Oranienstraße versucht, dieser Logik zu entkommen. Statt über den Krieg zu reden, erzählt sie vom Frieden. Das bedeutet, sie stellt einzelne Friedensinitiativen, Aktionsgruppen und bewährte Protestpraktiken vor.

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