Philipp Gerber, Oaxaca 18.05.2010 / Ausland

Indigene Autonomie ist in Oaxaca unerwünscht

Die PRI kämpft mit paramilitärischen Mitteln um ihre Macht

Im mexikanischen Oaxaca haben Paramilitärs freie Hand. Mit der Rückendeckung des PRI-Gouverneurs Ulises Ruiz Ortiz gehen sie gegen Menschenrechtler und die Widerstandsbewegung vor.

Der Zeitpunkt der neuerlichen Gewalteskalation ist kein Zufall: Oaxaca befindet sich in der heißen Phase der Gouverneurswahlen. Gabino Cué, charismatischer Kandidat einer parteipolitisch äußerst zweifelhaften Links-rechts-Allianz, liegt in der Wählergunst klar vor dem Kandidaten Eviel Pérez Magaña von der Revolutionären institutionellen Partei (PRI). Die PRI regiert den Bundesstaat Oaxaca seit 81 Jahren ununterbrochen. Das soll so bleiben – notfalls mit Gewalt.

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