Reinhard Schwarz, Hamburg 22.05.2010 / Inland

Ausgangspunkt Fruchtschuppen C

Vom Hamburger Hafen aus wurden Sinti und Roma in Vernichtungslager deportiert

Zur Erinnerung an die Deportation von Hamburger, Bremer und schleswig-holsteinischer Sinti und Roma vor 70 Jahren hatte die Hamburger LINKE zu einer Veranstaltung geladen.

Das Thema Erinnerung stand am Donnerstag im Mittelpunkt einer Veranstaltung der Bürgerschaftsfraktion der Hamburger LINKEN. Erinnert wurde an die Deportation von etwa 910 Sinti und Roma vor 70 Jahren vom Hamburger Hafen aus. Entsprechend fand die Veranstaltung in einem Gebäude der HafenCity Universität statt, nahe dem Ausgangspunkt der Deportation, dem früheren Fruchtschuppen C, der 1949 abgerissen wurde. Der Historiker Marut G. Perle stellte in diesem Zusammenhang seine Studie »Deportationsstätte Fruchtschuppen C« vor. Norbert Hackbusch, stellvertretender Vorsitzender der Linksfraktion in der Bürgerschaft, erinnerte an die etwa 500 000 Sinti und Roma, die im Rahmen der »Endlösung der Judenfrage« in nationalsozialistischen Vernichtungslagern ermordet wurden. Der Hamburger Lolo Weiß, Generalsekretär des Verbands Deutscher Sinti und Roma, sprach als Nachkomme ermordeter Familienmitglieder über den Umgang mit Erinnerung und die fortdauernde Diskriminierung seines Volkes.

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