Vorbereitung auf soziale Einschnitte

Prof. Fritz Helmedag (TU Chemnitz) über Staatsverschuldung und geschürte Inflationssorgen

Die Ängste bezüglich des Kursverfalls des Euro und der Staatsverschuldung sind aus ökonomischer Sicht unbegründet, meint Fritz Helmedag. Der Professor für Volkswirtschaftslehre (Mikroökonomie) an der Technischen Universität Chemnitz (geb. 1953) sieht vor allem politische Interessen hinter der fast schon hysterischen Debatte. Mit dem Ökonomen sprach Dieter Janke.

ND: Unter europäischen Regierungen wie auch dem Mainstream der Ökonomenzunft scheint Konsens über die Ursachen der Euro-Krise zu herrschen: Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt. Ist die Staatsverschuldung demnach der sicherste Weg für den Untergang des Abendlandes?
Helmedag: Zunächst: Es gibt keine stichhaltige ökonomische Theorie, die einen strengen Zusammenhang zwischen Binnen- bzw. Außenwert einer Währung einerseits und dem Schuldenstand eines Landes andererseits herstellt. Auch empirisch ist eine solche stabile Beziehung nicht nachweisbar. So gibt es Länder, die einen sehr hohen Schuldenstand aufweisen wie zum Beispiel Japan, aber dennoch keine Schwierigkeiten bei einer Kreditaufnahme haben. Der Stand der öffentlichen Schulden sagt noch nichts über die Qualität einer Währung aus.

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