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USA zahlen für Berichte gegen Kuba

Washington (PL/ND). Die US-Regierung hat in den vergangenen Jahren mindestens 74 400 Dollar dafür verwendet, um die Berichterstattung über Kuba zu beeinflussen. Das berichteten Kuba-Solidaritätsgruppen und die Juristenorganisation PCJF in Washington. Betroffen von den Schmiergeldzahlungen ist demnach auch die Berichterstattung über die »Cuban Five«. Die fünf Männer wurden in den USA zu langjährigen Haftstrafen verurteilt, weil sie kubanische Exilgruppen überwacht haben.

Das US-Solidaritätskomitee für die »Cuban Five« und die PCJF war mit Hilfe des US-amerikanischen Informationsfreiheitsgesetzes an die Informationen der Fernseh- und Radiobehörde BBG gekommen. Hauptnutznießer der Zahlungen war laut der kubanischen Nachrichtenagentur Prensa Latina der in Miami lebende Journalist Pablo Alfonso. Für 16 Artikel in der Tageszeitung »El Nuevo Herald« bekam er 58.600 US-Dollar. Juristen und Aktivisten drängen die Behörden nun zu weiterer Aufklärung.

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24.05.2012 | Katja Eichholz, David König und Olaf Präger

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