Juso-Bundeskongress

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In Essen beginnt heute das dreitägige Treffen der SPD-Jugendorganisation / Franziska Drohsel erwartet in Essen eine klare Kampfansage an schwarz-gelbe Politik

Franziska Drohsel ist seit Ende November 2007 Bundesvorsitzende der Jusos. Davor war sie von März 2006 bis April 2008 Chefin des Berliner Landesverbandes. Bei den Jusos ist die gebürtige Berlin seit 1995 aktiv, der SPD gehört die 30-Jährige zudem seit 2001 an. In der Partei zählt sie zum linken Flügel. Drohsel ist außerdem Mitglied in der Gewerkschaft ver.di. Mit ihr sprach für ND Martin Lejeune.

ND: Frau Drohsel, Sie werden in Essen von Ihrem Amt als Juso-Bundesvorsitzende zurücktreten, um sich künftig Ihrem zweiten Jura-Staatsexamen ganz widmen zu können. Welche Bilanz ziehen Sie nach mehr als zweieinhalb Jahren Amtszeit? Was haben Sie erreichen können – und was nicht?
Drohsel: Man wünscht sich als Linke, dass diese Gesellschaft sich radikal verändert. Von daher würde ich mir natürlich wünschen, dass es gelungen wäre, mehr an Veränderungen auch in der Sozialdemokratie anzustoßen. Aber wir haben uns in die Debatte um die Bahnprivatisierung, den Umgang mit der Linkspartei und der Vermögenssteuer in die Partei stark eingebracht.

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