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Kompromiss zur Waljagd gescheitert

Agadir (AFP/ND). Die geltenden umstrittenen Walfangregeln bleiben offenbar zunächst bestehen: Die Verhandlungen über neue Vorschriften für die Jagd auf die Meeressäuger bei der Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) sind gescheitert. »Der Vorschlag ist vom Tisch«, sagte der deutsche Delegationsleiter Gert Lindemann.

Ein seit 1986 geltendes Walfangmoratorium enthält Ausnahmen für Japan, Island und Norwegen. In der Saison 2008/2009 wurden so über 1500 Meeressäuger getötet. Kritik zieht besonders Japan auf sich, weil Wale dort trotz angeblich rein wissenschaftlicher Fangzwecke weiter auf Speisekarten landen. Dem gescheiterten IWC-Vorschlag zufolge sollten die drei Länder weiter Wale jagen dürfen. Die Zahl der getöteten Tiere sollte aber reduziert werden.

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24.05.2012 | Katja Eichholz, David König und Olaf Präger

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