Uwe Sattler, Straßburg 25.06.2010 / Ausland

Giftige Akten im Arztschrank

Fragebögen zu Gesundheitszustand von Assistenten sorgen für Unruhe im EU-Parlament

Neu eingestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von EU-Abgeordneten fühlen sich von der Parlamentsverwaltung ausgehorcht und durch intime Gesundheitsfragen diskriminiert. Inzwischen setzen beide Seiten auf Deeskalation.

Frank Puskarev in seinem Straßburger Büro

Frank Puskarev kann sich schlimme Dinge vorstellen. »Vielleicht bewerbe ich mich in zehn Jahren bei der EU-Kommission und werde aus mir unbekannten Gründen abgelehnt«, erzählt der Assistent eines Abgeordneten der LINKEN. »Möglicherweise ist dann meine Gesundheitsakte der Hintergrund, die hier im Parlament angelegt wurde, auf dubiosen Wegen zur Kommission gelangt ist und mir medizinische Auffälligkeiten bescheinigt.«

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