Wie weit kann Sterbehilfe gehen?

Letzter Wille vor Gericht

Heute entscheidet der Bundesgerichtshof in Karlsruhe darüber / Expertin plädiert für mehr Rechtssicherheit bei der Sterbehilfe

Gita Neumann

ND: Welche Art von Sterbehilfe ist erlaubt, welche nicht?
Neumann: Passive und indirekte Sterbehilfe sind erlaubt, aktive Sterbehilfe ist es nicht. Da keiner richtig weiß, was direkte aktive Sterbehilfe ist, sollte besser vom Straftatbestand der Tötung auf Verlangen gesprochen werden. Nicht nur erlaubt, sondern geboten ist hingegen, auf lebenserhaltende Maßnahmen zu verzichten oder diese abzubrechen – wenn dies dem Willen des Betroffenen entspricht, beziehungsweise medizinisch nicht mehr indiziert ist. Da bei weitem nicht jeder 80- oder 90-Jährige seinen Willen dokumentiert hat, entsteht auch medizinisch die Frage, wie lange und in welchem Zustand der Mensch am Leben erhalten werden soll, darf und muss.

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