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BP verbrennt Schildkröten lebendig

Washington (AFP/ND). Beim Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko werden nach Angaben von Tierschützern Schildkröten bei lebendigem Leibe verbrannt. Dies geschehe beim Abbrennen der Ölschicht auf dem Meer durch den britischen Ölkonzern BP, erklärten drei Tierschutzorganisationen am Mittwoch (Ortszeit) beim Einreichen einer entsprechenden Klage in Washington. »Diese unschuldigen Tiere, deren Lebensraum durch das Öl schon stark beschädigt wurde, werden auch noch bei lebendigem Leibe verbrannt«, erklärte Cathy Liss vom Animal Welfare Institute (AWI). Neben dem AWI haben der Animal Legal Defense Fund und das Center for Biological Diversity die Klage gegen BP eingereicht. Die BP-Ölplattform »Deepwater Horizon« war am 20. April im Golf von Mexiko explodiert und zwei Tage später gesunken. Seitdem strömen täglich Millionen Liter Öl ins Meer. BP versucht die Ölpest unter Kontrolle zu bringen, indem es das Öl an der Wasseroberfläche großräumig abfackelt. Kommentar Seite 4

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24.05.2012 | Katja Eichholz, David König und Olaf Präger

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